Eine Stunde südlich von Pamplona hört Navarra abrupt auf, grün zu sein. Was folgt, ist eine Halbwüste aus Ton und Gips, vom Regen weit mehr geformt als vom Wind — und in vier bis sechs Tagen zu durchqueren, ohne je zu hetzen.
Zwischen Soria und Burgos öffnet sich die kastilische Hochebene ohne Vorwarnung zu einem Kalkcanyon, in dem Gänsegeier brüten. Man fährt wenig, geht viel und begegnet selten jemandem.
Auf zweihundert Kilometern gräbt der Fluss die Grenze zwischen Portugal und Spanien. Die Dörfer bleiben oben, die Straße hält Abstand, und die Aussichtspunkte machen die ganze Reise aus.